Aktuelle Meldungen für Existenzgründer

24.09.2017 Nach wie vor haben Gründerinnen mit Vorurteilen zu kämpfen

so Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands im Interview mit der HerCareer. Das Geheimnis einer erfolgreichen Finanzierung verrät sie, sei die gute Vorbereitung. Schließlich möchten Kapitalgeber sicher sein, dass sie ihre Investition zurück bekommen. Gründerinnen rät sie, dass sie ihre Kompetenz bei dem Thema Finanzplanung zeigen, bei Kennzahlen und in der Risikoeinschätzung. Zusammen mit einem selbstbewussten Auftreten lösen sich viele Vorurteile von alleine auf. Das ganze Interview hier.




25.08.2017  Bei der Finanzierung hört die Chancengleichheit auf!

„Wir brauchen mehr Unternehmerinnen und Gründerinnen“, fordern Staat und Wirtschaft. 40 bis 44 Prozent aller Unternehmensgründungen werden von Frauen initiiert. Bei Vollerwerbsgründungen sinkt der Anteil der Gründerinnen schon auf 33%. In der Start-up-Szene freut man sich schon über einen Frauenanteil von knapp 15%.

„Frauen sollen sich mehr trauen, mehr Risiken eingehen und höhere Ziele stecken“, fordern die Berater. Doch wie sieht die Realität aus? Aktuelle Studien aus dem Venture-Capital-Umfeld belegen, dass Investoren Gründer und Gründerinnen unterschiedlich bewerten. Während ein junger Mann „young & promising“ ist, wird die junge Frau „young & unexperienced“ eingeschätzt. Vorsichtige Männer gelten als besonnen und vernünftig, wenn sie ihre Ziele nicht zu hoch schätzen. Frauen werden bei derselben Argumentation von Investoren allerdings als risikoavers eingeschätzt. Wenn Kapital fließt, erhalten Gründerinnen nur die Hälfte von dem ihrer männlichen Wettbewerber.

Auf der HerCareer diskutiert Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands mit Miriam Wohlfahrt, Gründerin von RatePay und Mentorin in der internationalen Payment-Szene, mit Prof. Dr. Stephanie Birkner, Expertin für Kompetenzentwicklungen, und Gisela-Maria Freisinger, Autorin des Manager Magazins über Gründe, Optionen und Maßnahmen. Was sollte die Politik unternehmen? Was können Business Angels leisten? Und wie hilft Digitalisierung bei Chancengleichheit und Transparenz? 

Die HerCareer findet am 12./13. Oktober in München statt. 
 

24. Juli 2017   Er sucht sie und sie sucht ihn

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für junge Unternehmen und Start-ups ist das Team. Zu oft sehen wir, dass Gründerteams, insbesondere in der Start-up-Szene sehr homogen sind: männlich mit sehr ähnlichen Lebensläufen. Dabei wissen wir, dass der Erfolg häufig in der Diversität begründet ist. Frauen erfassen Kundenbedürfnisse anders als Männer. Andere Nationalitäten sehen Muster, die wir selbst nicht mehr erkennen. Junge Kollegen lösen Herausforderungen anders, als gewohnt. 

Ein Unternehmen zu gründen ist ein langer, herausfordernder Weg. Wenn ein Co-Gründer, ein Teamkollege gesucht wird, dann häufig im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Das richtige Netzwerk fehlt. Der Deutsche Gründerverband bietet mit der HerCareer ein einzigartige Plattform, um diese Gründer bei der Partnerwahl zu helfen. Auf der Münchner Karrieremesse können männlich dominierte Start-ups ihr Unternehmen und ihre Ziele potenziellen Gründerinnen und Interessentinnen ganz unkompliziert vorstellen und im persönlichen Gespräch erste Kontakte vertiefen.

Natascha Hoffner, Gründerin der HerCareer, unterstützt mit diesem einzigartigen Format Frauen auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmertum. Der unterschiedliche Blick auf die Bedürfnisse der Kunden, die individuelle und adäquate Ansprache der Konsumenten oder Auftraggeber sind wesentliche Erfolgsfaktoren für junge wachstumsstarke Unternehmen, weiß Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands. 

Wenn Sie auf der Suche nach einer Partnerin sind, dann melden Sie sich per Email bei gruenderingesucht@her-career.com. Eine Kurzbeschreibung des Unternehmens und des Aufgaben- bzw. Fachbereichs genügen. Die ausgewählten Start-ups pitchen im Rahmen eines Meetups am 12. und 13. Oktober vor Ort auf der HerCareer in München. Die Präsentation ist kostenfrei. 
 

5. Juli 2017   Digitalisierung und Unternehmertum: Der Nachholbedarf der Chinesen ist groß

Shandong und Bayern: Das ist eine dreißigjährige Erfolgsgeschichte, seinerzeit eingefädelt von Franz-Joseph Strauß. So ist es kein Wunder, dass das beste Bier in China aus dieser Provinz kommt und es einen der erfolgreichsten bayerischen Trainer, Felix Magath, dorthin verschlagen hat. Die ostchinesische Provinz ist mit 95 Millionen Einwohnern nur halb so groß wie Deutschland und gehört den wachstumsstärksten Provinzen in China.

Auf Einladung des Deutschen Gründerverbands und des aufstrebenden Münchner Fintechs Accelerest hat eine chinesische Delegation aus Shandong unter Leitung des verantwortlichen Direktors für KMU (Klein- und mittelständische Unternehmen), Zhaochun Wang, gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern der KMU die Reise nach München angetreten. Begleitet wurden die Direktoren von erfolgreichen chinesischen Unternehmern des Mittelstandes u.a. aus der Software-, Pharma- und Chemieindustrie. 




Ziel des Besuchs war ein Austausch zu Themen wie Förderung von Unternehmertum und Existenzgründungen sowie die Nutzung der Chancen der Digitalisierung bei der Entwicklung und Bewertung von neuen Geschäftsmodellen junger Unternehmen. Prof. Dr. Siegel, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Gründerverbands, und Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender der Accelerest AG haben mit den Mitgliedern der Delegation offen und sehr intensiv über die jeweilige Situation des jungen Mittelstandes in Deutschland und China diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. 

Im Anschluss wurde das digitale Ökosystem für junge Wachstumsunternehmen, smartaxxess, vorgestellt. Alle Prozesse – von der Entwicklung des Geschäftskonzepts über die Bewertung bis zur Finanzierung und dem folgenden Controlling – werden hier über die digitale Plattform smartaxxess organisiert. Das spart Zeit und Ressourcen und sorgt für Transparenz und Sicherheit. Die chinesischen Gäste waren von dieser standardisierten digitalen Lösung sehr beeindruckt. Denn obgleich die Anzahl von Gründungen in China weit über den Werten in Deutschland liegt, scheitert ein Großteil der chinesischen – wie auch deutschen – Gründer und Jungunternehmer an langwierigen bis aussichtslosen Finanzierungsrunden. 

Ein wichtiger Wunsch vieler Gründer, Finanzpartner und Investoren – in China wie hierzulande – ist daher ein durchgängiger digitaler Gründungsprozess mit qualifizierter Gründungsberatung aus einer Hand. Demnächst soll das digitale Ökosystem smartaxxess vom Deutschen Gründerverband und der Accelerest AG in Shandong präsentiert werden. 

Wie erfolgreich die Zusammenarbeit des Deutschen Gründerverbandes mit mittelständischen Unternehmen verläuft, davon konnte sich die Delegation beim Besuch der Metabion AG in Planegg überzeugen. Dr. Regina Bichlmaier, geschäftsführende Gesellschafterin der Metabion, einem international erfolgreichen Biotech-Unternehmen, diskutierte mit den Delegationsmitgliedern und Mittelständlern über Schwierigkeiten und Finanzierungshürden in der Startphase sowie auch ganz konkret über Konkurrenzsituationen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen. 

Am Abend lockte selbstverständlich das Hofbräuhaus – die perfekte Gelegenheit, auf die Deutsch-chinesische Freundschaft anzustoßen. 

Bildnachweis: Christoph Weiser


23.06.2017   90 Jahre Schufa – und nun?

Nach Karteikarten, EDV-Systemen und der Einführung von Online-Zugängen stehen die Zeichen auf Digitalisierung. 

Anlässlich des Jubiläumskongresses der Schufa begeisterte der ehemalige EU-Kommissar für Digitalisierung, Günther Öttinger, mit seiner leidenschaftlichen Rede für Europa und die Digitalisierung. 

Digitalisierung sei in einer Welt der globalisierten Märkte ein notwendiger Mehrwert für Europa. Wenn wir, sprich Wirtschaft und Politik, digitale Transformation nicht schaffen, besteht sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf den politischen Einfluss die Gefahr der Marginalisierung – erst der europäischen Nachbarn und schließlich der Bundesrepublik Deutschland. Der Weg muss ein europäischer sein. Freimütig gibt Öttinger zu, dass sein Mediennutzungsverhalten überwiegend „Old School“ ist: Nachrichten liest er auf Papier, Bewegtbild konsumiert er über das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Nur – so verweist Öttinger mit Blick auf das eher gesetzte Kongresspublikum – das persönliche Nutzungsverhalten sei kein Maßstab. Zurecht zitiert der EU-Kommissar die Jugend und prangert an, dass wir zwar in einem freien Europa ohne Grenzkontrollen leben, wir es aber immer noch nicht geschafft haben, Telefon- und Datennetze zu synchronisieren und Funklöcher zu eliminieren. 

Als Eckpfeiler des Deutschen Kreditsystems fordert Öttinger die Schufa konkret dazu auf, sich nicht nur den Chancen der Digitalisierung zu widmen, sondern sich auch für Europa zu öffnen und grenzüberschreitend zu denken und zu handeln. Alexander Boldyreff, Aufsichtsratsvorsitzender der SCHUFA Holding AG, hat den Hinweis in seiner nachfolgenden Rede aufgenommen und an die Kollegen weitergeleitet. Datenschutz und Datenrecht, Kundenbedürfnisse und Unternehmenskultur waren weitere Themen des Kongresses. Gelungen war die Einbindung des Publikums über interaktive iPods, mit denen sich jeder Einzelne in Diskussionen und Themen einmischen konnte. 

Wir gratulieren der Schufa nicht nur zum 90. Geburtstag, sondern auch zu einer sehr gelungenen Veranstaltungen und freuen uns auf weitere Gespräche. 


25.05.2017   Chinesische und deutsche Gründer stehen vor den gleichen Herausforderungen

Vergangenes Jahr hat die chinesische Regierung in ihrem Fünfjahresplan beschlossen, Gründungen und Innovationen zu fördern. Seitdem ist das Gründungsgeschehen bereits um rund 25 Prozent gewachsen. Das bedeutet über 15.000 Gründungen täglich bzw. 5,53 Millionen Gründungen im Jahr. Schwerpunkt ist die Online-Branche.

Für Chinesen ist es deshalb höchst interessant zu erfahren, wie andere Nationen die wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Gründungen und Startups gestalten. Am 24. Mai hat eine Delegation des chinesischen Staatsfernsehens CCTV den Deutschen Gründerverband besucht, um herauszufinden, wie es um Gründer und Startups in Deutschland bestellt ist. Ruth Schöllhammer und Semir Fersadi, Mitglieder des Vorstands, haben der Delegation die wesentlichen Fakten präsentiert. In der Diskussion wurde deutlich, dass chinesische Gründer mit denselben Herausforderungen zu kämpfen haben wie die deutschen: Finanzierung,  betriebswirtschaftliche und kaufmännische Defizite sowie Bürokratie.

Weihei Huabang, ein Jungunternehmer, der die Pressedelegation begleitet hat, wollte deshalb wissen, wie man das Thema Risikobewertung von Gründungen lösen könnte. Mit großem Enthusiasmus gegründet, würden aktuell viele neue Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, weshalb die Finanzierung ein sehr kritisches Thema sei. Begeistert zeigte sich die Delegation vom smartrating-Ansatz von Prof. Dr. Schneck. Dieses System bewertet qualitative und quantitative Erfolgsfaktoren und gibt eine validierte Prognose über die Erfolgschance von Gründungen und Jungunternehmen ab. Zusammen mit weiteren Instrumenten der Risikoabwehr, wird das Risiko von Banken und Investoren auf ein Minimum reduziert.

Wang Hongbing, General Managerin einer Bio-Tech-Firma, hat sich besonders für die Finanzierungsinstrumente für Gründer und Startups interessiert. Das digitale Ökosystem für junge Wachstumsunternehmen, smartaxxess, das auf Initiative des Deutschen Gründerverbands entwickelt wurde, hat Optionen für unterschiedliche Finanzstrukturierungen integriert: vom klassischen Bank-/Förderkredit zur Beteiligungsoptionen für Unternehmer und Privatpersonen bis hin zu VCs.  Standardisierte und automatisierte Prozesse organisieren eine effiziente Lösung für den gesamten Gründungsprozess – von der Entwicklung des Geschäftsmodells bis hin zur Bewertung und Begleitung mit Unterstützung von integrierten Controlling-Tools. Kein Wunder, dass die Delegation vorgeschlagen hat, dieses System unbedingt nach China zu bringen.
 
An dieser Stelle bedankt sich der Deutsche Gründerverband nicht nur für die spannende Diskussion sondern auch beim Hochschulzentrum FOM und bei Prof. Dr. Gerald Mann für die großzügige Gastfreundschaft.
 

11.04.2017   Über die Vorteile einer ISO-Zertifizierung bei jungen Unternehmen

Frau Ingrid Reichelt-Schölch, Auditorin der DQS GmbH, beschreibt im Interview mit „Gründen mit Freunden“ die Vorteile und den Aufwand einer ISO-Zertifizierung für junge Unternehmen. So helfe die Einführung eines Qualitätsmanagements und die Fragestellungen der ISO den Gründern, Schwächen bei Geschäftsmodellen und Prozessen zu erkennen und zu vermeiden. Die Zertifizierung wirke wie ein Gütesiegel und hilft jungen Unternehmen das Vertrauen von Marktpartnern zu gewinnen. Zudem sei der Aufwand gerade bei kleinen Unternehmen überschaubar. Je nachdem kann die Zertifizierung sogar über Programme wie die „Förderung unternehmerischen Know-hows“ der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bezuschusst werden. Das gesamte Interview mit der erfahrenen Auditorin hier.


4.04.2017   smartabgesichert – eine neue Initiative des Deutschen Gründerverbands

Versicherung ist ein Thema, das bei vielen Gründern und Jungunternehmern zu kurz kommt. Es kostet Zeit, Ressourcen und Geld. Vielen ist nicht klar, welche Versicherungen notwendig sind, nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch als Absicherung für Familie und Partner oder zur Verbesserung der eigenen Bonität. Andere  Gründer sind dagegen überversichert und geben viel zu viel für Prämien aus. 

Wir haben von verschiedenen Versicherern die besten Angebote zusammengestellt und können aufgrund von Rahmenvereinbarungen ein besonders vorteilhaftes smartabgesichert-Paket anbieten. 

Es enthält folgende Leistungen: 
  • Restschuldversicherung
  • Unfall
  • Berufsunfähigkeit
  • Krankentagegeld
  • Geschäftsinhaltsversicherung
  • Ertragsausfall
  • Elektronik
  • Betriebs-/Berufshaftpflicht
  • Umwelthaftpflicht
  • Umweltschaden

Beispielrechnungen

Jeder Gründer und Jungunternehmer erhält ein individuelles Versicherungspaket. Beispielrechnung für eine Gründerin, die eine eigene Psychotherapie-Praxis eröffnen möchte. Sie plant mit einem Umsatz von 100.000,- EUR p.a. und einem Gründerdarlehen von 50.000,- EUR. Mit dem smartabgesichert-Paket ist sie abgesichert, 
  • für den Fall, dass sie ihren Gründerkredit aufgrund von Tod, Unfall, Berufsunfähigkeit oder Arbeitsunfähigkeit, nicht bedienen kann,
  • für den Fall, dass Gebäude, Betriebseinrichtung und/oder Vorräte durch einen Sachschaden zerstört oder beschädigt werden,
  • für den Fall, dass ein Sachschaden einen Betriebsstillstand verursacht und dies existenzbedrohende Auswirkungen haben könnte.
Die Jahresprämie liegt in diesem Fall bei 500,- EUR, die monatliche Prämie bei 41,67 EUR. 

Ein anderer Gründer, der sich mit einem Bike-Shop selbstständig machen möchte, rechnet mit einem Jahresumsatz von 800.000,- EUR und einem Kredit von 100.000,- EUR. Seine Prämie liegt bei etwa 1.320,- EUR im Jahr, monatlich bei 110,- EUR. 

Diese Prämienbeispiele sind als Richtwert zu sehen, zzgl. der aktuellen gesetzlichen Versicherungssteuer. Die Prämienberechnung ist im Wesentlichen abhängig vom Geschäftsmodell, den wirtschaftlichen Kennziffern sowie dem sachlichen wie biometrischen Risiko. 

Für Gründer und Jungunternehmer bedeutet smartabgesichert
  • Rundum-Schutz
  • Alles aus einer Hand
  • Verbesserte Bonität 
  • Kostenersparnis
Weitere Informationen unter
Hotline: 0800/222 15 20 oder 
info@gruender-versicherung.de
Unser Angebot zum Download.
 

27.02.2017 Mit dem OSKAR Prinzip zum erfolgreichen Unternehmer


Gründen gelingt, wenn man ein paar Regeln beherzigt, so der Vorstand des Deutschen Gründerverbands, Semir Fersadi auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Auf dem Forum erläutert er, worauf es beim Gründen und dem Aufbau eines eigenen Unternehmens ankommt und fasst die wichtigsten Regeln zu einem OSKAR-Prinzip zusammen:
O wie Organisation,
S wie Selbstwert,
K wie Kreativität,
A wie Aktivität 
R wie Ressourcen.
Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie auf dem Forum der Internationalen Handwerksmesse auf dem Münchner Messegelände am:
Mittwoch, 8. März, 15:30 bis 16:00 Uhr
Freitag, 10. März, 15:30 bis 16:00 Uhr

Semir Fersadi, ehemaliger Leiter des Referats Gründung, Finanzierung und Krisenmanagement beantwortet gerne weitere Fragen und gibt Ihnen Tipps und Empfehlungen – nicht nur für Handwerker, die sich selbstständig machen wollen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 
 

22.02.2017  Lokales Online-Marketing – kostenfreies Webinar

In Kooperation mit iBusiness bietet der Deutsche Gründerverband am Freitag, den 3.03. um 10:00 Uhr ein kostenfreies Webinar speziell für Gründer und Start-ups mit kleinem Budget an. Philipp Bentele erläutert, welche Online-Kanäle relevant sind, wie junge Unternehmen ihren Auftritt für Suchmaschinen optimieren können und Google Ads schalten. Moderator ist Joachim Graf, Zukunftsforscher und Herausgeber von iBusiness.de

Die Veranstaltung dauert 30 Minuten. Danach haben die Teilnehmer Zeit ihre Fragen zu stellen und weitere Tipps einzuholen. 
 
Freitagsbriefing für Gründer
am: Freitag 3. März, 10:00 Uhr
30 Minuten plus Diskussion und Fragerunde
Referent: Philipp Bentele, Online-Experte bei Locamo
Moderator: Joachim Graf, Zukunftsforscher und Herausgeber, iBusiness.de
Anmeldung kostenfrei auf unserer Partnerseite!
 

15.02.2017 Zukunftsfähiges Qualitätsmanagement bestätigt

Der Deutsche Gründerverband hat erneut das ISO-Zertifikat erhalten. Die neue Norm 9001:2015 hat sich eine High Level Structure gegeben, die im Managementverständnis einer Organisation die Berücksichtigung interner wie externer Themen stärker berücksichtigt, um den Erfolg einer Organisation zu bestimmen. Die Zertifizierung vertritt zum ersten Mal einen risikobasierten Ansatz, fokussiert auf Prozessmanagement, bewertet die Kundenorientierung und die Systematisierung von Chancen und Risiken. Insgesamt lässt der Zertifizierungsprozess aber durchaus eine gewisse Flexibilität zu, die es erlaubt die spezifischen Prozesse in den Unternehmen zu berücksichtigen. 

Die Zertifizierung nach der neuen ISO 9001:2015 war für den Verband deshalb ein durchaus spannender Prozess, da die neuen Kriterien auch hinsichtlich unserer Anforderungen an Gründer und Jungunternehmer überprüft und mit dem smartgründen- und smartexist-Prozess abgeglichen wurden.
 

26.01.2017 – Learntec Start-up Pitch

Zwei erste Plätze und ein gemeinsamer Publikumsliebling
Mit Unterstützung des CyberForums und des Deutschen Gründerverbands hat die Bildungsmesse und Kongressveranstalter Learntec am 26. Januar in Karlsruhe einen Start-up Pitch ausgerichtet. Angetreten sind 10 junge, innovative Unternehmen aus den Bereichen Bildungsmanagement, Contentproduktion, Tools und Trainings um Preise im Gesamtwert von rund 3.000,- EUR zu gewinnen. Bewertet wurden Geschäftsmodell, Kundennutzen und die Live-Präsentation der Gründer.

Die beiden ersten Plätze gingen an das Gründerteam um Miraminds sowie an DataX
 
Miraminds haben sich vor etwa eineinhalb Jahren auf einem Start-up Wochenende in Hamburg kennengelernt. Kunden können mit der Software Flowshare mühelos professionelle Schritt für Schritt Anleitungen erstellen. Entwickelt wird die Software von Dr. Oliver Fluck. Gepitcht hat der Business Development Chef Louis Maywald. Jasmin Kazi hat als Facilitator die Präsentation vorbereitet. Und Sofia Kermas, verantwortlich für das Marketing, hat nicht ganz überraschend geantwortet: "Das wichtigste für ein Start-up ist ein gutes Team. Man muss sich aufeinander verlassen können, denn jeden Tag können unerwartete Fälle eintreten, bei denen man sehr schnell reagieren muss."
 
Auch für die DataX Academy ist das Team ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das Start-up hat ein Fort- und Weiterbildungsprogramm für Big Data Spezialisten entwickelt, eine Expertise, die international händeringend gesucht wird. Mit seinem Angebot gestartet ist das Team um Leo Marose in Indien. Dieses Jahr ist der Roll-Out für Deutschland geplant. Einige Großunternehmen stehen bereits auf der Matte, um ihre Mitarbeiter zu einem „Technology Training“ zu schicken. 
 
Den Publikumspreis bekam die Open Campus, vertreten von Agnes von Matuschka, ein Spin-off der Technischen Universität München. Open Campus bietet Universitäten, Hochschulen und Schulen ein flexibles und modernes Campus Management System an. Nie wieder anstehen für Scheine, Lehrpläne einfach organisieren und die Verwaltung entlasten – das haben bereits über 300.000 Nutzer getestet.
 
Nach der Preisverleihung gab es wertvolle Tipps und Hinweise von der Jury.
  • Prof. Dr. Peter Henning ist nicht nur Professor für Informatik, sondern auch Mitglied im Innovationsausschuss des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und im Kongresskomitee der Messe Learntec.

  • Dr. Peter Jaklin ist als stellvertretender Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg in der Schnittstelle zwischen Medien-Innovationen und Bildung angesiedelt.

  • Tanja Müller begleitet als Leiterin des Investorennetzwerks CyberForum Start-ups in den verschiedenen Finanzierungsphasen. 

  • Dr. Anke Soemer interessiert sich in ihrer Funktion Zentrale Personalentwicklung der Fraunhofer Gesellschaft besonders für innovative Fort- und Weiterbildungsformate.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung bei der nächsten Learntec 2017 wiederholt werden sollte und alle gerne wieder dabei sind.
 

18.01.2017 Der Deutsche Gründerverband unterstützt den Start-up Pitch der Learntec

„Wer aufhört zu lernen, ist alt“,  so Henry Ford. Die Learntec, internationale Fachmesse und Kongress zum Thema digitales Lernen, Wissensvermittlung und IT, richtet am 26. Januar in Karlsruhe zum ersten Mal einen Start-up Pitch aus. Ausgezeichnet werden außergewöhnliche Unternehmensgründungen, die die Bedürfnisse des Bildungsmarktes und ihrer Kunden erfüllen. Das Spektrum der vorgestellten Start-ups reicht von Software-Entwicklungen für Hochschulen und Bildungsträger zu Angeboten für die Verbesserung von Lerninhalten z.B. über Visualisierungen, Big Data und Kompetenztests für Personalentscheider. Alle Start-ups finden Sie hier.
 
Hochkarätige Juroren aus unterschiedlichen Fachbereichen bewerten die jungen Unternehmen und geben wertvolle Tipps zum Geschäftsmodell und dem Konzept, zum Kundennutzen und der Unternehmenspräsentation:
  • Prof. Dr. Steffen Bouchard, Professor Marketing Schwerpunkt Handel, Entrepreneuership an der SRH-Fernhochschule
  • Dr. Peter Jaklin stellvertretender Direktor Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
  • Tanja Müller, Leitung Investorennetzwerk CyberForum
  • Dr. Anke Soemer, Zentrale Personalentwicklung bei Fraunhofer-Gesellschaft

... und natürlich kann auch das Publikum über eine Live-Abstimmung mitmachen. Der Deutsche Gründerverband unterstützt diese Initiative. Schließlich lernt man nie aus.
Einen kostenfreies Messeticket für Schnell-Entschlossene gibt es unter info@deutscher-gruenderverband.de Sehen wir uns? 


13.01.2017 Zwei starke Partner kooperieren - Deutscher Gründerverband und Expertennetzwerk Deutschland

Um Gründungsinteressierten und Jungunternehmern eine optimale Betreuung zu gewährleisten, arbeiten der Deutsche Gründerverband und das Expertennetzwerk Deutschland künftig eng zusammen. Das Expertennetzwerk Deutschland ist eines der größten Netzwerke aus qualifizierten Gründungs-, Unternehmens- und Steuerberatern in Deutschland und berät jährlich über 10.000 Gründungsinteressierte. 

Für dieses Netzwerk bedeutet die Digitalisierung der Gründungsberatung über die IT-Plattform smartakte, die speziell entwickelten Tools und die Einbeziezung des exklusiven Leistungsverbunds von Versicherern und Finanzpartnern eine hervorragende Möglichkeit die Beratungsleistung zu vertiefen und zu beschleunigen. Die Beratung der Existenzgründer über die smartakte endet mit der Bewertung des Geschäftskonzepts nach einem exklusiven Ratingverfahren, dass sowohl qualitative und quantitative Erfolgsfaktoren angemessen berücksichtigt. 

Das Expertennetzwerk Deutschland hat mit dem Deutschen Gründerverband eine kostenlose Servicehotline eingerichtet, um Gründungsinteressierten die Möglichkeit zu geben, ihre Geschäftsidee vorzustellen und die ersten Schritte zur Entwicklung eines Geschäftskonzeptes mit einem erfahrenen Gesprächspartner abzustimmen. Manch ein Gründer steht noch sehr am Anfang, ist unsicher, ob er den Schritt in die Selbstständigkeit gehen sollte, andere haben bereits ein Grobkonzept erstellt. Dieses Erstgespräch ist für Gründer kostenlos. 

Danach erfolgt die Vermittlung an einen professionellen Berater in der Nähe, der ein umfassendes Orientierungsgespräch führt und ehrliches Feedback gibt. Nutzen Sie diesen Service und rufen Sie an von Montag bis Freitag 8.00 – 22.00 Uhr unter 0800/222 15 20 oder schicken Sie uns direkt eine Mail an: info@deutscher-gruenderverband.de
 

3.01.2017 Jeder kann ein Unternehmer sein

titelt Zeit Online. Viele frustrierte Arbeitnehmer wären als Entrepreneure glücklicher, erläutert Catharina Bruns im Interview und ergänzt: "Noch nie war es so einfach eine Firma zu gründen." Jeder Beitrag zur Förderung der Selbstständigkeit, zur Motivation, sich dem Gedanken der Selbstständigkeit zu öffnen, ist ein wertvoller Beitrag, die Selbstständigkeit nicht als etwas Verwegenes, Abenteuerliches oder als letzte Option anzusehen. Da spricht der Vorsitzende des Deutschen Gründerverbands, Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, dem Statement von Frau Bruns uneingeschränkt zu. Und auch, dass das Gründergen noch nicht gefunden wurde. Aber woher nimmt sie die Euphorie über die Einfachheit einer Firmengründung? 

Es gibt so viele Startups, die mit Lobgesang überhäuft wurden, wo Business Angels  Schlange gestanden sind und die längst schon wieder vom Markt verdrängt wurden. Trotz hohem Innovationsgrad, genügend Kapital fand sich keine ausreichende Nachfrage für das Angebot. Und es gibt allerdings auch viele Gründer, die nie den Schritt in die Selbstständigkeit zum Aufbau einer beruflichen Existenz hätten machen dürfen. Sie haben das Existenzrisiko und die Belastung des täglichen Geschäfts unterschätzt und sich selbst vollkommen überschätzt. 

Wenn ich mich selbstständig mache, trage ich das wirtschaftliche Risiko. Das muss jedem jungen Unternehmer bewusst sein, es birgt allerdings auch nicht mehr Belastung als ein mit hohem Engagement und Verantwortung getragenes Angestelltenverhältnis. Der junge Unternehmer muss eine Kernkompetenz besitzen und sollte entsprechende Branchenerfahrung mitbringen. Er muss sicherlich kein Alleskönner sein, aber er muss vorhandene Ressourcen bestmöglich nutzen. Mir erscheint da eine Planungs- und Organisationsfähigkeit bei Reisen und Feiern nicht als überzeugender Indikator für den Schritt ins Unternehmertum. 

Wir müssen sicherlich unterscheiden, ob ein Gründer im Nebenerwerb seine Idee am Markt „ausprobieren“ will oder ob er die Selbstständigkeit als Vollerwerb ansieht. Gerade wenn es sich um den Vollerwerb handelt, muss in einem erfolgversprechenden Geschäftskonzept viel mehr stecken, als eine gute Idee. Es bedarf der konsequenten Systematik in der Konzeptentwicklung.  Dabei zählt weniger die Bewältigung von betriebswirtschaftlichen Aufgaben, als die Entwicklung einer durchdachten Idee, die zielgerechte Umsetzung  des Konzeptes unter Nutzung vorhandener Komponenten. Für den Erfolg des Gründers unserer Zeit, ist deshalb die Qualität seines Geschäftskonzeptes maßgebend nicht unbedingt der Grad der Innovation. Hier sprechen wir nicht von Innovationen, sondern von den innovativen Elementen seines Geschäftskonzeptes. 

Dabei sollte klar sein, dass eine gute Geschäftsidee nicht leicht gefunden wird, sondern das Ergebnis eines längeren Denkprozesses ist.  Wenn der Gründer Spaß daran hat und Energie aufbringen kann – am besten mit einem erfahrenen Berater – einzelne Puzzleteile zu entwickeln, um später das Gesamtkonzept erkennen zu können, dann bringt er eine sehr wichtige Eigenschaft für einen erfolgreichen Gründer mit. Bleibt dann nur noch die Umsetzung des Konzeptes. 

Ein gutes Geschäftskonzept ist gut, weil es eine ausreichende Marktakzeptanz erzielen kann. Ob es kreativ ist oder innovativ sei dahingestellt. Es besteht zum einen die Erfordernis, die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einer Gründung zu messen, wozu übliche Ratingverfahren von Banken und Finanzinstituten nicht oder nicht ausreichend in der Lage sind. 

Nicht die Auswahl an Finanzierungsalternativen, sondern die Realisierung einer Finanzierung ist das ausschlaggebende Kriterium für das häufige Abbrechen in der Gründungsphase. Nehmen wir das Beispiel eines zu gründenden Reinigungsbetriebes mit einem Kapitalbedarf von 50.000 Euro. Die Option Venture Capital stellt sich erst gar nicht. Private Investoren über Crowdfunding zu finden, dürfte sich in dieser Branche mehr als aussichtslos erweisen. Bleibt die klassische Kreditfinanzierung? Geschäftskonzept mit hohem Aufwand prüfen, Ausfallrisiko abdecken und die vertragliche Abwicklung über die KfW bei ca. 2,00 % realisieren, begeistert trotz Haftungsübernahme keine Bank. Deshalb werden auch mehr als 80 % der Kreditanfragen abgelehnt. 

Flehmig-Pichlmaier passt das Fazit deshalb inhaltlich an: Gute Konzepte müssen zeitnah umgesetzt werden und brauchen deshalb ausreichend Geld zum Start, dann erwirtschaften sie auch schnell welches. Und der eigene Kunde ist dann ein guter Investor, wenn ich genügend von diesen Kunden habe und sie auch alle pünktlich und vollständig ihre Rechnungen bezahlen.


30.12.2016 Tipps von Freunden

Im Blog Gründen mit Freunden erzählen Gründer von ihren Erfahrungen geben konkrete Tipps und Anregungen. Zu den wichtigsten Erfahrungen gehört für die meisten erfolgreichen Gründer und Jungunternehmer die gute Vorbereitung, die Fähigkeit Kritik und Hilfe anzunehmen und ein stabiles Netzwerk aufzubauen.

Daneben gehört zu einem Gründungsprozess eine große Portion starke Nerven. Die Geschäftsidee ist das Eine, die Umsetzung etwas ganz anderes. Die wenigsten haben damit gerechnet, dass der Prozess so zeitintensiv ist und manche Überraschung bringt.
Die Initiative bringt Gründerinnen und Gründer zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken zusammen. 


13./14 Oktober 2016 HerCareer

Ein voller Erfolg war die Präsentation der Initiative „Gründen mit Freunden“ auf der HerCareer, der Karrieremesse für Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen und Existenzgründerinnen. Gründerinnen und junge Unternehmerinnen stellen sich den konkreten Fragen der Besucherinnen und geben wertvolle Tipps. Spannend waren die Meetups, die unsere Gründerinnen zum eigenen netzwerken perfekt genutzt haben. Barbara von Graeve gab konkrete Tipps, wie man sich ein stabiles Netzwerk aufbaut. Anna Miller, die sich mit einer eigenen Kanzlei selbstständig gemacht hat, hat sich mit potenziellen Mandantinnen getroffen.

Deshalb unbedingt den nächsten Termin vormerken: 12. und 13. Oktober 2017.


8./9.10.2016 Entrepreneurship Summit

„Wir haben die Chance, eine bessere Welt zu bauen. Liebevoller, witziger, feinfühliger und künstlerischer, als es je zuvor möglich gewesen ist. Aber wir müssen selbst in den Ring steigen, es selbst in Gang bringen, es selbst unternehmen,“ so Prof. Dr. Günter Faltin, Initiator des Entrepreneurship Summits in Berlin – inspirierend dazu der Vortrag von Jakob von Uexküll. 

Wolf Lotter wies in seiner Keynote auf die Verantwortung und die Chancen der Wissensgesellschaft und des Unternehmertums hin. Prof. Welzer setzt sich für die offene Gesellschaft ein. Ganz praktische Tipps für Gründer und Nachfolgeunternehmer sind in den Videos zusammengefasst: entrepreneurship.de/summit/videos

Der nächste Entrepreneurship Summit findet am 21. und 22. Oktober 2017 wieder in Berlin statt. 
 

28.09.2016 Einfach gründen in Deutschland

Prof. Dr. Thomas Siegel, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Gründerverbands, hat mit weiteren Autoren einen Leitfaden für Gründer mit ausländischer Herkunft veröffentlicht. Herausgeber ist das RKW Kompetenzzentrum. 

„Die Autoren des Leitfadens erleichtern zugewanderten Menschen, die sich in Deutschland selbstständig machen wollen, in einer leicht verständlichen Sprache die Gründungsvorbereitung. Sie informieren über die rechtlichen Voraussetzungen, erklären zentrale Bausteine wie Businessplan und Finanzierung und geben viele nützliche Tipps“, so Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abteilung Mittelstandspolitik beim BMWi im Vorwort. 

Dr. Elisabeth Neifer-Porsch, Leiterin der Abteilung Arbeitsmarktpolitik im BMAS, hebt die verdienstvolle Arbeit hervor, dieser Zielgruppe eine kompakte Hilfe zur Verfügung zu stellen. Damit würde den Betroffenen die Entscheidung für und den Weg in die Selbstständigkeit erleichtert. 

Wir empfehlen diesen Leitfaden allen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Prof. Dr. Siegel beschreibt sehr anschaulich und nachvollziehbar jeden Schritt von der Gründungsvorbereitung, der Entwicklung der Geschäftsidee zur Finanzplanung und Finanzierung. Mit klaren Worten werden komplexe Themen wie Rechtsform, Versicherung und Buchhaltung erklärt. Schritt für Schritt ein leicht verständlicher und umfassender Leitfaden für Gründerinnen und Gründer, hier zum Download.


21.09.2016 Was muss geschehen, damit Banken Gründerinnen und Gründer finanzieren?

Darüber diskutiert Ruth Schöllhammer, Vorstand des Deutschen Gründerverbands am 13. Oktober 2016 auf der Her Career mit Tanja Greilich, Aufsichtsrätin der Grenke Bank, Holger Richter vom BMWi und Anna Alex, Gründerin und Geschäftsführerin von Outfittery. Nach wie vor kritisieren Existenzgründer und Start-ups die Schwierigkeiten bei der Finanzierung ihrer Unternehmensidee. Häufig werden mangelnde Planungssicherheit, fehlende Transparenz und langwierige Entscheidungsprozesse beklagt, die einen erfolgreichen Start erschweren. In der Diskussion, moderiert von Nora Jakobs, werden die Ursachen für die Schwierigkeiten analysiert und Lösungswege vorgeschlagen. 

Zudem präsentiert der Deutsche Gründerverband auf den Karriere-MeetUps Expertinnen zu typischen Gründerthemen. Barbara von Graeve, Jungunternehmerin, erläutert am 13.10. aus eigener Erfahrung, dass Netzwerken der Schlüssel für gute Geschäfte ist. Marken Martschenko klärt auf, welche Software und IT für junge Unternehmen und Selbstständige notwendig ist. Anna Miller, Inhaberin einer eigenen Rechtsanwaltskanzlei verrät am 14.10. wie Jungunternehmer Auseinandersetzungen vermeiden können, welche Rechtsfragen und Vertragsklauseln zu beachten sind. 

Treffen Sie uns am 13. und 14. Oktober 2016 auf der Her Career, im MTC München
 

14.09.2016 Gründen mit Freunden

“With a little help from my friends…” – inspiriert von Joe Cocker hat der Deutsche Gründerverband die Initiative “Gründen mit Freunden” ins Leben gerufen. Geschichten von Gründern für Gründer, ihre Herausforderungen, konkrete Erfahrungen und praktische Tipps sind das Thema des Blogs Gruenden-mit-Freunden.de

„Heute hat praktisch jeder das Potenzial und die Mittel, mit einem eigenen Unternehmen am Markt­ge­schehen mitzuwirken und es aktiv zu gestalten“, so Gründungsprofessor Günter Faltin. Die Leidenschaft der vorgestellten Gründerinnen und Gründer sollen Mut machen und weitere Gründer motivieren und inspirieren. Mit dieser Initiative bietet der Deutsche Gründerverband Gründern und Gründungsinteressierten eine Heimat und ein Netzwerk für weiteren Erfahrungsaustausch, stärkt das Bewusstsein für Probleme und Lösungen und fördert die gegenseitige Unterstützung.

Um das Gründungsgeschehen zu fördern sind neue Werkzeuge und Kommunikationsprozesse notwendig, begleitende Maßnahmen vor und – sehr wichtig – nach der Gründung. So entsteht Sicherheit, die Erfolgschancen wachsen und mehr Menschen sind motiviert, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen – “with a little help from my friends…”

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31.08.2016 Sie wollen gründen und die Welt verbessern?

Das Motto des diesjährigen Entrepreneurship Summit: Call to action – für eine intelligentere Ökonomie, am 8./9. Oktober in Berlin. Erfolgreiche Gründerinnen und Gründer zeigen wie das geht, z.B. Heike Boomgarden, Obstbäuerin und Medienprofi, Harriet Bruce-Annan, die als Reinigungskraft die Kraft hatte, ein Haus für afrikanische Kinder zu organisieren oder Dominik Calzone, ein Profi für nachhaltigen Tourismus, Esther Eisenhardt, die Mompreneurin, die zeigt, dass Selbstständigkeit und Familie unter einen Hut zu bringen sind oder Claudia Friedrich, der Kopf hinter der Heldenküche und viele mehr.

Erfahrene Experten wie Prof. Günter Faltin, Schirmherr des Entrepreneurship Summit, Jakob von Uexhüll, Stifter des alternativen Nobelpreises und Prof. Harald Welzer, Mitbegründer der Stiftung FUTURZWEI stehen Rede und Antwort.

In Workshops und Seminaren lernen Sie, was Sie für Ihre Unternehmensgründung noch brauchen, sei es Input in Sachen Marketing, Finanzierung, Vertrieb und Unternehmensführung allgemein. Weitere Themenschwerpunkte sind das „Gründen mit Komponenten“,“Proof of Concept“, „Wirtschaft neu denken“, „Ecological Entrepreneurship“, Crowdfunding und Vieles mehr.

„Wir haben die Chance, eine bessere Welt zu bauen. Liebevoller, witziger, feinfühliger und künstlerischer, als es je zuvor möglich gewesen ist. Aber wir müssen selbst in den Ring steigen, es selbst in Gang bringen, es selbst unternehmen. Es nicht den bloßen Gewinnmaximierern überlassen“ so Günter Faltin.

Mit dem Gutscheincode WNPQ7ELA7E schenken wir Ihnen einen Rabatt von 10%. Machen Sie mit, nutzen Sie Ihr Potenzial und investieren Sie ein Wochenende in Berlin. 
 

25.08.2016 Liebe Gründerinnen und Gründer – aufgepasst!

vom 25. bis 27. September findet wieder das Bits & Pretzels Gründer-Festival in München statt. Wer diese Veranstaltung noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass dies eines der vielseitigsten Start-up-Veranstaltungen in Deutschland ist. Hier treffen sich Gründer und Investoren, erfolgreiche Unternehmer wie Richard Branson und weitere Start-up-Experten.

Die ersten beiden Tage sind geprägt von Informationen, Know-How-Transfer und konkreten Möglichkeiten seine Idee Investoren zu präsentieren. Ganz dem Networking gewidmet ist der dritte Tag auf dem Oktoberfest. Hier treffen Gründer auf ihre Table Captains: Chefredakteure, Investoren, Experten und Gurus: www.bitsandpretzels.com/table-captains. Hier gilt das Prinzip: First-Come-First-Serve!

Lasst euch inspirieren, motivieren, finanzieren – wir geben 10% Rabatt auf jedes Ticket. Einfach melden bei info@deutscher-gruenderverband.de 
 

12.08.2016 Deutschland auf den letzten Plätzen

Es muss ja nicht gleich der Weltmeistertitel oder eine Goldmedaille sein, aber Platz 114 von 189 ist für Deutschland wirklich blamabel. Es mangelt nicht an Fördertöpfen wie Martin Greive in seinem Beitrag in der Welt treffend schreibt. Es sind die Rahmenbedingungen. 9 Behördengänge und 15 Tage für Verwaltungsaufgaben muss ein Gründer durchschnittlich einkalkulieren – wertvolle Zeit, die gerade in der Startphase sinnvoller in Kundenakquise, Lieferantenverhandlungen und Produktentwicklung investiert wäre.
In höchstem Maße problematisch ist die einseitige Fokussierung seitens Politik auf sogenannte Start-ups und die Förderung von Investoren und dem Venture Capital Markt. Der klassische Unternehmensgründer geht hier zumeist leer aus.

Dabei sind über 90 Prozent der Gründungen mit Kapitalbedarf klassische Unternehmen im Dienstleistungssektor, Handwerk und Gewerbe. Unternehmen, die volkswirtschaftlich erheblich zum Wachstum beitragen und Arbeitsplätze sichern. Unternehmen, die kein Wagniskapital brauchen, sondern nur einen Kredit, einen Kredit, der allerdings kaum zu bekommen ist.

Denn neben Sicherheiten ist für die Kreditwürdigkeit ein gutes Rating notwendig, das in der Regel auf historischen Daten basiert. Naturgemäß haben Gründer keine Unternehmenshistorie und werden deshalb automatisch in die schlechteste Bonitätsstufe einsortiert.

Es wird allerhöchste Zeit, dass es ein eigenes Gründerrating gibt, das in der Bewertung des Geschäftskonzepts neben quantitativen Aspekten auch qualitative Aspekte berücksichtigt – wie Marktakzeptanz, Unternehmerpersönlichkeit und Geschäftskonzept. Der deutsche Gründerverband hat mit seiner Initiative smartgründen unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Schneck ein validiertes Rating entwickelt.  So werden klassische Unternehmensgründer auch für Geschäftsbanken wieder eine attraktive Zielgruppe. Das Rating sowie die einhergehende Digitalisierung und Standardisierung des gesamten Gründungsprozesses minimieren das Ausfallrisiko erheblich und senken die Kosten für eine Kreditvergabe drastisch.

Das Potenzial im Gründungsmarkt ist da. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und ein Gründerrating flächendeckend eingeführt wird, kann Deutschland in kürzester Zeit einige Plätze gut machen.
 

12.07.2016 Fünf Fragen an Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier

Im Interview mit Karrierefaktor.de beklagt der Vorstand des Deutschen Gründerverbands, dass Wirtschaft und Politik zu wenig für die Förderung des Neuen Mittelstands tun. Nach wie vor sind die Margen für Banken und Finanzpartner für die Finanzierung von Gründungen und Wachstum zu klein. Die Beratungsqualität für die Entwicklung von marktfähigen Geschäftskonzepten ist teilweise mehr als zweifelhaft. Förderkredite und -maßnahmen ignorieren den Trend zur Dienstleistungswirtschaft. Standardisierung und Digitalisierung – Fehlanzeige. 
Das gesamte Interview zum Nachlesen.


5.07.2016 Was Unternehmen von Start-ups lernen können

​....das wollte die Redaktion der BASF von Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier wissen. Sein Resümee: "Das Wichtigste, was Unternehmen lernen können, ist die unbedingte Fokussierung auf die Erfüllung von Kundenbedürfnissen." Wenn dieser Fokus verloren geht – aufgrund interner Berichtswege und Entscheidungsprozesse – funktioniert die Kooperation und Integration von Start-ups in das Unternehmen kaum.  Was Unternehmen lernen können: schlanke Strukturen der Start-ups sorgen für Effizienz in der Kommunikation, als auch in der Entwicklung von Produkten und Services sowie bei Entscheidungen. Der Raum für Eigeninitiative, der Wille von den Kundenbedüfnissen zu lernen, motiviert Mitarbeiter und ist häufig das entscheidende Erfolgskriterium.
Der gesamte Beitrag, erschienen in euroscope, der Mitarbeiterzeitung der BASF für die Region Europa, Ausgabe 01-2016. 

22.06.2016 "With a little help from my friends..."

Joe Cocker hat es vor langer Zeit besungen, und wir starten jetzt mit dem gleichen Spirit eine Initiative, die der Gründungsbewegung in Deutschland eine neue Dynamik gibt: Gründen mit Freunden

Das Gründungsgeschehen – so beklagen es Politik und Wirtschaft – hat einen erneuten Tiefstand erreicht, und das obwohl knapp jeder zweite Deutsche schon einmal in Erwägung gezogen hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen.  Wir brauchen Unternehmensgründungen für den Erfolg unserer Volkswirtschaft und den Zusammenhalt der Gesellschaft, und die Gründe für die niedrigen Gründerquoten sind lange bekannt: 

  • Mangelnde Planungssicherheit

  • Wenig Transparenz

  • Zu lange Entscheidungsprozesse bei Finanzpartnern und Verwaltungen

  • Fehlende Begleitung nach der Gründung

Dabei ist der Traum vom eigenen Unternehmen so leicht zu erfüllen wie noch nie. „Heute hat praktisch jeder das Potenzial und die Mittel, mit einem eigenen Unternehmen am Markt­ge­schehen mitzuwirken und es aktiv zu gestalten“, so Gründungsprofessor Günter Faltin. Dringend nötig ist: die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unter­neh­mens­­­grün­dungen.

Die Initiative "Gründen mit Freunden" richtet sich an Gründerinnen und Gründer, ihre Geschichten zu erzählen, von ihren Herausforderungen zu berichten und wie sie sie gelöst haben. Die Leidenschaft und der Mut dieser Unerschrockenen ist Inspiration und Motivation. Wir freuen uns auf Ihre Geschichten, Kommentare und Anregungen unter:
www.gruenden-mit-freunden.de
www.facebook.com/gruendenmitfreunden.de
Werden Sie Teil der Community „Gründen mit Freunden“


2.06.2016 Schluss mit den Alibi-Behauptungen

Der Aufschrei könnte kaum größer sein: „Gründungsinteresse sinkt auf neuen Tiefpunkt“, „Existenzgründerzahlen das sechste Mal in Folge gesunken“, „Kampagnen für mehr Gründergeist sind gescheitert“, so die Überschriften nach dem aktuellen Gründungsmonitor der KfW und der DIHK Gründerreport.

Was nun? Wie hilflos die Lage ist, zeigt die Äußerung des BIHK-Hauptgeschäftsführers Peter Driessen. Flüchtlinge sollen dem Gründungsklima neuen Schwung verleihen. Zum Trost fügen die Enttäuschten weiter an, dass die gute Konjunktur und die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt schuld sind an der Flaute in der Gründerszene. Kann es wirklich sein, dass man auf steigende Zahlen von Notgründungen aus dem Arbeitsmarkt hofft, damit das Gründungsgeschehen in Schwung kommt und so das wirtschaftliche Wachstum der Republik sichert?  Ein Weiter so, kann nicht die Lösung sein!

Push- und Pull-Faktoren entscheiden

Bei der Entscheidung für die Selbstständigkeit spielen Push- und Pull-Faktoren eine Rolle. Die aktuelle Erklärung für die rückläufigen Gründerzahlen bezieht sich ausschließlich auf die Schwäche von Push-Faktoren, auf äußere Lebenssituationen, wie zum Beispiel die geringen Arbeitslosenzahlen. Sicherlich gibt es einen Zusammenhang: Ein gut abgesicherter Arbeitsplatz senkt die Bereitschaft, sich für eine weniger gut abgesicherte Tätigkeit in der Selbstständigkeit zu entscheiden. Aber dies ist nicht alles.

Der Pull-Faktor bezieht sich auf die innere, persönliche Bereitschaft, sich für den Weg in die Selbstständigkeit zu entscheiden: das Streben nach Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit, die Wahrnehmung von Geschäftsmöglichkeiten oder die Zuversicht, das entwickelte Geschäftskonzept auch umsetzen zu können. Wir sprechen hier von den Neuen Selbstständigen.

Dienstleistungssektor wächst

Bei den Neuen Selbstständigen sehen wir eine Verschiebung Richtung Dienstleistungssektor. Mit einer Verschiebung zugunsten kleinerer Betriebe können neue Formen der Erwerbstätigkeit mit großer Flexibilität auf Marktchancen reagieren. Die Wissensgesellschaft erzeugt zudem eine steigende Marktnachfrage nach Dienstleistungen im Sammeln, Verarbeiten und Weitergeben von Informationen. Auch hier ist ein Trend zu Auslagerungen und atypischen Beschäftigungsformen festzustellen. Der digitale Wandel und die Wachstumsbranche Internet bieten diesen Neuen Selbstständigen eine Vielzahl von Marktchancen.

Dennoch ist die Lücke zwischen Gründungsinteressierten und der Anzahl der Neuen Selbstständigen enorm. Der Verweis auf die Komfortzone des Angestelltenverhältnisses läuft ins Leere. Auch in Deutschland ist längst angekommen, dass der feste Arbeitsplatz mit dem über Jahre hinaus gesicherten Einkommen längst nicht mehr die Regel ist.

Argumente, die Pull-Effekte verhindern

Warum sprechen wir es nicht aus, dass die Großzahl der Hausbanken wenig Interesse an der Vergabe von Gründungskrediten hat? Warum will niemand darauf hinweisen, dass die durchschnittliche Gründung über sechs Monate dauert – für den Gründungswilligen eine Zeit, ohne Planungssicherheit, konfrontiert mit ungeahnten Fragestellungen, Risiken und Ablehnungen? Kataloge von Anforderungen, die Hemmnisse beim Zugang zum Kapitalmarkt, Unsicherheiten bei der Risikoabwehr und Zweifel am Mehrwert einer Fachberatung löschen bei vielen potenziellen Selbstständigen den letzten Funken ihrer Begeisterung.

Wem nutzt ein öffentlicher Zuschuss bei Beraterkosten, wenn das erarbeitete Konzept an der nächsten Stelle in Frage gestellt und abgelehnt wird? Wie lange warten Vermieter, Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter, bis der Gründer Verträge abschließen kann? Was nutzen Förderprogramme, wenn die Hausbanken zu wenig Kredite beantragen? Warum lehnen Leasinggeber Gründer kategorisch ab? Wieso werden Geschäftskonzepten mit hoher Marktakzeptanz, die uns das tägliche Leben leichter machen, nicht die gleichen Chancen eingeräumt, wie bei innovativen Gründern – wobei kaum jemand in zwei Sätzen erklären kann, wann ein Konzept als innovativ eingestuft wird.

Fazit

Es ist richtig, dass der Push-Faktor kaum positive Effekte auf das aktuelle Gründungsgeschehen hat. Auf der anderen Seite der Medaille ist allerdings zu sehen, dass der Pull-Faktor fast gänzlich vernachlässigt wird u.a. aus allgemein geringem Interesse der Beteiligten oder teilweise auch durch Interessenskonflikte, die eine Bündelung von Ressourcen und eine gleichgerichtete Förderung des Gründungsinteresses verhindern. Aus diesem Grund hat der Deutsche Gründerverband e.V. die Initiative smartgründen® ins Leben gerufen. Über den digitalen Gründungsprozess unterstützen wir die Neuen Selbstständigen darin, deutlich schneller, besser und effizienter zu gründen. Die Digitalisierung wird als wertvolle Chance für Wachstum und Nachhaltigkeit bei Gründungen begriffen, um die Pull-Effekte zu stärken – zur Förderung des Neuen Mittelstands.
Das Pressestatement zum Thema hier zum Download


13.05.2016 The Hundert – Gründerinnen aus ganz Europa

Das Magazin stellt 100 Frauen aus ganz Europa vor, die ihr eigenes Unternehmen gegründet haben. Mit ihren Statements machen sie Mut und geben wertvolle Tipps. So erläutert Mette Lukke Gründerin aus Dänemark, wie aus Zweifeln positive Energie wird.
"Wartet nicht, bis der Pfirsich reif ist", fordert Basak Taspinar-Degim aus der Türkei.
Angelique Zettor aus Frankreich setzt auf die Inspiration durch Freundschaften.
Nina Angelovska aus Mazedonien sieht nur die Herausforderung, wo andere noch echte Hindernisse sehen.
Lea-Sophie Cramer aus Deutschland zeigt wie aus einer starken Vision eine Revolution wird.
Und Andrea Pfundmeier, ebenfalls aus Deutschland, empfiehlt, den Fahrersitz einzunehmen, statt sich als Beifahrer zu begnügen.

Lassen Sie sich von diesen Frauen begeistern und ermutigen. Das Heft gibt es hier zum Download.


4.05.2016 Der Deutsche Gründerverband zu Gast beim Bundesverband der Rating Analysten

Die "Bewertung des künftigen Geschäftserfolgs von Existenzgründungen", mit diesem Thema eröffnet der Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstand des Deutschen Gründerverbands, die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands der Rating Analysten. Am 4. Mai erläutert Dr. Flehmig-Pichlmaier in Berlin die spezifische Problemstellung bei der Bewertung von Existenzgründungen und damit die verbundenen Schwierigkeiten, die Unternehmensgründer bei der Finanzierung erleben. Der Deutsche Gründerverband verfolgt dabei einen Ansatz, der auf der Identifizierung von personellen, organisationalen und externen Dimensionen beruht, die in Erfolgsfaktoren gebündelt werden.

Ziel des Deutschen Gründerverbands ist es, durch die Bewertung des Geschäftskonzepts den Zugang zum Kapitalmarkt zu erleichtern und damit die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen von Existenzgründungen in Deutschland zu verbessern.
 

29.04.2016 Existenzgründung und Bürokratie

Sollte eine Gründerin oder ein Gründer Bedenken bezüglich des bürokratischen Aufwands bei einer Unternehmensgründung haben, dann kann die aktuelle Broschüre des Bundeswirtschaftsministeriums diese Bedenken leicht zerstreuen und stellt klar: In Deutschland herrscht Gewerbefreiheit, weshalb sich prinzipiell jeder selbstständig machen kann. Allein beim Gewerbeamt vor Ort sollte die Tätigkeit angemeldet werden – eine kurze Formalie.

Alles Weitere wird in der aktuellen Broschüre GründerZeiten 26 beschrieben, hinterlegt mit zahlreichen Links und wertvollen Tipps: zum Download.


22.04.2016 Thema: Existenzgründerrating

„Die Diskussion um valide Ratingmodelle geht in die zweite Runde und wird nun auch von den Förderbanken und den auf neue Kunden angewiesenen Geschäftsbanken neu belebt," so der Bundesverband der Ratingspezialisten in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Kredit & Rating Praxis. Ziel sei es, mit einer professionellen Bewertung sowohl der quantitativen als auch der qualitativen Faktoren eine aussagekräftige Indikation über Bonität und Kapitaldienstfähigkeit von Gründern und Jungunternehmern zu geben. Das neue Existenzgründerrating könnte so die Zurückhaltung der Hausbanken, begründet durch hohe Risiken und risikoadjustierenden Finanzierungskosten, aufbrechen und endlich eine neue Ära mit nachhaltigem Fördereffekt einläuten. "Es bleibt zu hoffen, dass die Diskussion, ... das politische Ziel einer nachhlatigen Steigerung neuer Geschäftsmodelle und innovativer Produktideen bei sinkender Ausfallrate im Auge behalten wird." Der gesamte Artikel zum Download.



15.04.2016 Sind Sie ein GründerChampion?

Der KfW-Award GründerChampion ist für junge Unternehmerinnen und Unternehmer eine perfekte Gelegenheit ihr Geschäftskonzept vorzustellen. Es winken Preisgelder bis zu 9.000,- EUR. Der Titel wirkt wie ein Gütesiegel für das junge Unternehmen und öffnet die ein oder andere Tür bei Lieferanten und Partnern. Ausgezeichnete Unternehmen sind zu Workshops und Seminaren eingeladen und profitieren von der medialen Aufmerksamkeit. Bewerben Sie sich bis zum 1. Juli hier


23.03.2016 BMWi Roadshow – von der Idee zum Markterfolg

Nächste Station München: am 21. April macht die BMWi Veranstaltungsreihe in der IHK München Station. Auf dieser Veranstaltungsreihe präsentiert das Bundeswirtschaftsprogramm Innovationsprogramme für den Mittelstand. Adressaten sind sowohl Hightech-Gründerinnen und -Gründer, als auch innovative mittelständische Unternehmen sowie Interessenten aus Wissenschaft und Forschung. Weitere Informationen hier.


18.02.2016 Social Entrepreneurship

Gründerinnen und Gründer in Deutschland übernehmen den Trend aus den USA und Großbritannien: die Gründung eines sozial verantwortlichen Unternehmens. Unternehmensziele sind u.a. die Behebung eines sozialen Misstands oder die Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Um das Soziale Unternehmertum hat sich ein ein eigenes Ökosystem aus Start-ups und klassischen Existenzgründern entwickelt.
Ein aktueller Praxisleitfaden des Bundeswirtschaftsministerium gibt wertvolle Tipps von der Entwicklung des Geschäftskonzepts bis zur Gründung sowie zahlreichen weiterführenden Informationen und Fördermöglichkeiten: Praxisleitfaden Soziales Unternehmertum

20.01.2016 BayStartUp

Businessplanwettbewerbe sind eine hervorragende Gelegenheit, Geschäftskonzepte auf den Prüfstand zu stellen. Die Jury des Münchner Businessplanwettbewerbs, bei dem Start-ups aus ganz Bayern ihre Ideen einreichen können, gibt wertvolle Rückmeldungen zur Geschäftsplanung, Markteintrittsstrategien und Finanzplanung. Den Gewinnern winkt eine hohe Aufmerksamkeit durch Presse und Meinungsführer. Zur Anmeldung hier.

7.11.2015 Über Gründer und Start-ups in Bayern

Der Deutsche Gründerverband umreißt in einem Gastbeitrag in der FAZ die Gründungssituation in Bayern. Insbesondere für technisch innovative Start-Ups sind die Voraussetzungen in Bayern ganz gut. Mit vielen Informationen und Verlinkungen ist das  Online-Portal Gründerland.Bayern eine erste Anlaufstelle. Junge Start-ups sind bei der BayStartUp gut aufgehoben. Im Businessplan-Wettbewerb profilieren sich jährlich 400 Teams, von denen 100 tatsächlich starten. Ein großes Netz an Business Angeln begleitet die Teams in den Anfängen.

Problematisch bleibt aber nach wie vor für die Situation für Gründer, die nicht aus dem Hightech, Bio-Tech, FinTech oder ähnlichen Bereichen kommen. Sie sind in der Finanzierung von durchleitenden Hausbanken abhängig. Die Bearbeitung von Förderkrediten rechnet sich für sie kaum, weshalb hier ein echter Engpass entsteht – auch wenn die Förderbank in Bayern, die LfA, günstige Konditionen bereit stellt. So bleibt der klassische Gründerweg potenziell erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbar und viel zu lang.




8.10.2015 Eine Welt ohne Geld von Ottmar Schneck und Felix Buchbinder

Das Finanzsystem steht unter Druck, die Monopolisierung der Geldschöpfung durch Notenbanken in der Kritik und Parallelwährungen wie Bitcoins im Trend.

Prof. Dr. Schneck, Professor für Bankwirtschaft und Dekan der ESB Business School Reutlingen ist sich mit Experten einig, dass wir ein neues Bankensystem brauchen. „Eine Welt ohne Geld“ heißt sein neues Buch, in dem er mit Felix Buchbinder umfassend und leicht verständlich die Geldwirtschaft erklärt. Die Autoren beschreiben die Funktion des Geldes als Schmiermittel für die Volskwirtschaft. Sie hinterfragen kritisch das Zentralbanksystem und präsentieren alternative Modelle: von Miles&More-Punkten, zum realen Warentausch und Bitcoins.

Für alle, die sich über das Finanzsystem und Geldmärkte interessieren, bietet dieses Buch zahlreiche Anregungen und Beispiele, um sich selbst Gedanken über die Zukunft des Geldes und alternative Währungen zu machen.



28.08.2015 Fuck up, Stand up

In kaum einem anderen Land ist die Angst vor dem Scheitern so groß wie in Deutschland. Aber nur, wer sich mit dem Scheitern auseinander setzt, lernt dazu. Das Weiterbildungsmagazin von Managerseminare hat einen spannenden Report über gekonntes Scheitern veröffentlicht. So räumt Dr. Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands, im Interview mit einem lang gepflegten Vorurteil über Unternehmensgründungen auf: „96 Prozent aller Insolvenzen passieren nicht durch einen Unternehmerfehler, sondern weil Kunden und Auftraggeber nicht oder zu spät bezahlen.“

Der Report zeigt anschaulich und pragmatisch, wie wir in Unternehmen und in der Kommunikation mit Fehlern und dem Scheitern umgehen sollten. Schuldzuweisungen sind fehl am Platz, denn aus nichts lernt man besser als aus Fehlern. Der Deutsche Gründerverband hat das Scheitern junger Unternehmen intensiv untersucht und anhand eigener Analysen mit smartgründen ein Konzept entwickelt, das Fehlentwicklungen frühzeitig aufdeckt und über kompetente Beratung und Hilfestellungen das Scheitern von jungen Unternehmen vermeidet.

Den sehr lesenswerten Bericht zum Thema Scheitern hier zum Download.


19.08.2015 Gründerspecial Agentur für Arbeit

durchstarten: ExistenzgründungsmagazinLiquiditätsmangel, das ist nach Ansicht von Gerhard Remmele, Finanzierungsberater der IHK Schwaben eines der häufigsten Startprobleme von Existenzgründerinnen und -gründern. Der Bedarf an Finanzmitteln wird gerade am Anfang häufig unterschätzt, so der Experte im Interview mit dem Existenzgründungsmagazin „durchstarten“ der Agentur für Arbeit.

Das Heft berichtet anschaulich in Interviews und Berichten von klassischen Gründern, worauf künftige Unternehmer achten sollten und welche Fehler es zu vermeiden gilt. Die Experten kommen zu einer eindeutigen Empfehlung: Gute Beratung, möglichst frühzeitig, ist für den erfolgreichen Start entscheidend – sei es bei der Entwicklung des Geschäftskonzepts, bei der Finanzplanung, der rechtlichen und finanziellen Absicherung. Eine gute Beratung hört nach der Gründung nicht auf. Der Deutsche Gründerverband setzt sich dafür ein, dass kompetente Experten frischgebackene Unternehmer auch nach der Gründung begleiten und die erfolgreiche Umsetzung des Geschäftskonzepts sicherstellen.
Das ganze Heft hier zum Download.
 


27.07.2015 Partnerschaft mit Bits & Pretzels

vom 27. bis 29. September findet zum Oktoberfest in München das erste Start-up-Festival mit 3.600 Teilnehmern statt. Der Deutsche Gründerverband unterstützt diese einzigartige Initiative. Mitglieder und Interessierte bekommen über den Deutschen Gründerberband 10 Prozent Rabatt auf die Tickets.
Ende Septmber werden die Stars der internationalen Start-up-Szene Gründern von ihren ganz persönlichen Erfahrungen erzählen, von ihren Träumen und Visionen. Gründungsexperten vermitteln angehenden Unternehmern in Workshops praktische Tipps und Ratschläge. Investoren erklären, worauf es bei Beteiligungen ankommt und was sie von Start-ups erwarten. Der dritte Tag steht ganz unter dem Motto des Networkens, stilecht im Schottenhamel-Zelt.
Schicken Sie eine Mail an info@deutscher-gruenderverband und Sie erhalten einen Gutschein-Code mit 10 Prozent Rabatt.


19.06.2015 Gründerspecial in "Die Welt"

Als Medienpartner empfehlen wir selbstverständlich das aktuelle Gründerspecial der Tageszeitung "Die Welt" – mit zahlreichen Tipps und weiterführenden Informationen für Existenzgründer und junge Unternehmer. Sie werden von erfolgreichen Jungunternehmern motiviert, ihre berufliche Karriere selbst in die Hand zu nehmen. In diesem Zusammenhang moniert Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier die Vorurteile über das vermeintliche Ausfallrisiko von Gründern. Diese Klischees mindern nach wie vor erheblich die Chancen von erfolgversprechenden Gründern. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Gründerverbands plädiert deshalb dafür, bei der Bewertung von Businessplänen künftig nicht nur das Bonitätsrating zu berücksichtigen, sondern auch ein Erfolgsrating einzuführen.
Mehr aus dem Gründerspecial gibt es online unter: www.unternehmenführen.de
 


16.06.2015 Mehr Gründer mit unternehmerischer Perspektive 

Im Gegensatz zur DIHK, die im Gründerreport 2015 weniger Gründer meldet, die eine Beratung der IHK aufsuchen, meldet der KfW Gründungsmonitor 2015, dass trotz guter Konjunktur und Arbeitsmarktzahlen die Anzahl der Vollererwerbsgründer 2014 deutlich gestiegen ist. 2014 gab es 87.000 mehr Gründungen als im Vorjahr.  Insgesamt 393.000 junge Unternehmen haben 745.000 vollzeitadäquate Arbeitsplätze geschaffen.

Gestiegen ist die Qualifizierung der jungen Unternehmer, der Anteil der Frauen sowie der Anteil der Festangestellten, die aus einer Festanstellung heraus ein eigenes Unternehmen gründen. Kritisch bleibt die Frage der Finanzierung.

Das statistische Bundesamt bestätigt für das erste Quartal 2015, dass im ersten Quartal diesen Jahres rund 35.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gegründet wurden. Insgesamt ermitteln die Wiesbadener, dass die Anzahl der Gründungen unter dem Vorjahresquartal liegt.

 Zusammenfassend bestätigt sich der Trend:
  • Gründungsideen und -konzepte werden reifer
  • der Bedarf an qualifizierter Beratung insbesondere im betriebswirtschaftlichen Bereich steigt.


1.06.2015 Deutlicher Rückgang bei IHK-Angeboten

und damit einen Tieflschlag im Gründungsgeschehen diagnostiziert der DIHK Gründerreport 2015  – mal wieder! Grundlage sind die Erfahrungsberichte der IHK-Existenzgründungsberater sowie eine statistische Auswertung zum IHK-Gründerservice, die einen deutlichen Teilnehmerrückgang bei ihren Angeboten ergibt. Eine differenzierte Betrachtung zeigt, dass laut Gründerreport eine wesentliche Motivation wegfällt, sich selbstständig zu machen bzw. ein Angebot der IHK zu besuchen: die gute Arbeitsmarktsituation. Unverändert dagegen sei die Anzahl der Gründer, die ein unternehmerisches Motiv für Ihre Selbstständigkeit haben. Wer heute gründet, dann hauptsächlich aus unternehmerisch motivierten Gründen – und das ist gut so.

Nach wie vor unverändert, sind die Schwächen potenzieller Jungunternehmer. Um diese auszugleichen hat der Deutsche Gründerverband den smartgründen® Prozess entwickelt, begleitet von akkreditierten Beratern.

  • Die plausible Finanzplanung öffnet den Weg in den Kapitalmarkt und zur Finanzierung des Geschäftskonzepts.
  • Die akkreditierten Partnerbüros sichern die kaufmännischen Herausforderungen an den Gründer.
  • Ein ausgefeiltes Bewertungssystem, das Erfolgsfaktoren berücksichtigt, gewährleistet die Vollständigkeit des Geschäftskonzepts.

Mit diesem Beitrag unterstützt der Deutsche Gründerverband noch mehr Gründungen aus unternehmerischen Motiven, um den deutschen Mittelstand erfolgreich stärken.

18.04.2015 Beratung sichert das Überleben....

... weshalb die Bayerische Landesregierung das Förderprogramm „Coaching von Existenzgründern und Jungunternehmern in der Vorgründungsphase“ neu aufgelegt hat.
Gerade bei betriebswirtschaftlichen Themen begehen Existenzgründer die größten Fehler. So hat bereits Ende letzten Jahres hat die KfW in einer Studie festgestellt, dass über zwei Drittel der Jungunternehmer ihren Finanzmittelbedarf falsch berechnen – und zwar zu niedrig.

Die Unterstützung und Begleitung durch einen erfahrenen Beraters ist für den Erfolg der meisten Gründungen elementar. So liegt die Überlebensquote bei Gründern, die ohne Beratung gestartet sind, nach drei Jahren bei gerade mal etwas über 60 Prozent. Unternehmen, die von Anfang an von einem Berater begleitet wurden, haben nach drei Jahren eine Überlebensquote von deutlich über 90 Prozent. Deshalb unterstützen wir die Initiative der Freistaats Bayern und legen großen Wert auf die Qualifikation unserer eigenen Berater.

9.03.2015 Gründercoaching Deutschland

Das Programm GCD läuft zum 30.04.2015 in der bisherigen Form aus. Jeder, dessen Beratungsverständnis von Qualität, und gerade bei Gründungen von hohem Verantwortungsbewußtsein und professioneller Dienstleistung geprägt ist, kann diesen Schritt nur begrüßen. Dabei ist es grundsätzlich wichtig und zielführend, wenn Gründer in der Startphase finanzielle Unterstützung bei notwendigen Beratungsleistungen erfahren. Nur wie wird die Qualität dieser Beratungsleistung kontrolliert? Wo ist der Bezug zu Stärken und Schwächen von Geschäftskonzept und Gründerperson berücksichtigt? Viel zu häufig wird nur viel Papier produziert, statt umsetzungsfähige Lösungen für den Jungunternehmer zu entwickeln, die eng mit seinem Geschäftskonzept verknüpft sind.

Wir erfahren viel zu oft, dass die Erwartungen der Gründer bzgl. des Coachings nicht erfüllt worden sind. Die Entäuschungen der Jungunternehmer resultieren häufig an den berechtigten Erwartungen nach konkreter Hilfestellung. Stattdessen werden ihnen nur "Allgemeinaussagen" zu Marketing und Betriebsführung vorgesetzt. Noch skuriler sind die Fälle, in denen das Coaching mitten im Thema abgebrochen wird, weil die bezuschussten Coachingstunden aufgebraucht sind.

Es muss sich etwas ändern. Das wissen alle. Zuschüsse kürzen ist der einfachste Weg, Zuschüsse zielgerichtet einsetzen der Beste.

1.03.2015 Aus der Experten-Kolumne auf Focus Online

Über das Stigma des Scheiterns von Unternehmern in Deutschland und den entspannten Umgang in Frankreich – verzichtet beim Bonitätsranking auf einen Eintrag – und in Großbritannien.

In Deutschland verhindert bereits der Schufa-Eintrag praktisch jede unternehmerische Handlung für mindestens drei Jahre. Dabei stellt die KfW immer wieder fest, dass die Vorurteile haltlos sind. Nur vier Prozent aller Gründungen geben wegen Insolvenz auf. Die meisten Marktaustritte finden stattdessen in einer geordneten Liquidation statt, weil beispielsweise der Gründer ein anderes Angebot erhalten hat, das Unternehmen übergibt oder neue Pläne hat.

4.02.2015 Second Chance

Das gilt auch für Christian Lindner, der mit seiner Wutrede ein außergewöhnlich positives Echo ausgelöst hat. Vergangenes Jahr hat die EU-Kommission einige Empfehlungen veröffentlicht, die dazu beitragen sollen, dass potenzielle Unternehmer weniger Angst vor dem Scheitern haben. Die Erfahrungen, die diese Unternehmer gemacht haben, sind für die Volkswirtschaften enorm wertvoll. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen angepasst werden, so dass ein Scheitern möglichst im Vorfeld verhindert wird. Dazu mehr im smartgründen-Blog.
 

26.01.2015 Aus der Experten-Kolumne auf Focus Online

Zu häufig verzichten Gründerinnen und Gründer auf einen realistischen Businessplan, so der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Gründerverbands in seiner aktuellen Kolumne auf Focus Online. Gründerinnen und Gründer orientieren sich am Ergebnis und unterschätzen ihren Finanzbedarf durchschnittlich um 70 Prozent. Deshalb ist im smartgründen-Prozess die Entwicklung eines professionellen Businessplans verpflichtend. Nur so ist eine Aussage über Tragfähigkeit und Ausfallwahrscheinlichkeit möglich.
Der gesamte Beitrag unter Focus Online


14.01.2015 ISO 9001:2008

Pünktlich zum Weihnachtsfest am 23. Dezember 2014 wurde nicht nur die Zertifizierung des Managements beim Deutschen Gründerverband und seiner Servicegesellschaft bescheinigt, auch der smartgründen-Prozess hat alle Anforderungen nach DIN EN ISO 9001:2008 erfüllt.

Der Bericht der Auditorin hat besonders das Erfolgs- und Bonitätsscoring herausgehoben. Auch die für den Prozess smartgründen eigens entwickelte Software smartakte hat in der Nutzerführung und Prozessgestaltung überzeugt. Die hohen  Qualitätsstandards wurden vollumfänglich bestätigt.
Für Gründer und Berater bedeutet die ISO-Zertifizierung:

  • Transparenz und Sicherheit
  • Hohe Qualitätsstandards
  • Hohe Prozesseffizienz
  • Vertrauenswürdigkeit

Die Zertifizierung unterstreicht, wie "gut durchdacht und strukturiert" das System smartgründen ist, so die Auditorin.
 

12.12.2014 Informationsveranstaltungen

Unsere Informationsverantstaltungen für Unternehmens-/Steuerberater in München (19.12.2014) und Stuttgart (12.01.2015) sind ausgebucht. Die nächste Informationsveranstaltung findet in München am 26.01.2015 statt. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine Mail an partnerbuero@deutscher-gruenderverband.de
Am 15.01.2015 findet in Berlin der Workshop zur Einarbeitung in den smartgründen-Prozess statt.


18.11.2014 Aus der Experten-Kolumne auf Focus Online

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Gründerverbands über das Ausfallrisiko von Existenzgründungen: Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier hinterfragt kritisch die zugrunde liegenden Auswertungen über die Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmensgründungen und plädiert dafür, neben dem Bonitätsrating ein Erfolgsrating einzuführen, das qualitative Unternehmensfaktoren berücksichtigt. Der gesamte Beitrag auf Focus Online.


14.11.2014 Dr. Thomas Siegel über smartgründen:

"Über den Prozess smartgründen hat der Deutsche Gründerverband es geschafft, mit neuen Lösungen auch für die Beratung neue Wege zu gehen…."

"Als Steuerberater sind wir kompetenter Partner bei Gründung und Nachfolge. Eingebunden in den smartgründen-Prozess ergibt sich die Chance, mit hoher Effizienz aus Ideen konzeptkreative Gründungen umzusetzen und Gründer mit Perspektive nicht nur in der Gründungsphase zu beraten, sondern auch nach dem Start bestmöglich zu begleiten.

Viele Steuerberater haben sich ihre eigenen Tools als stand alone-Lösung  im Beratungsprozess geschaffen. Jetzt gibt es endlich eine übergreifende Lösung, aus der ich mir auch interessante statistische  Daten verspreche."

Dr. Siegel selbst ist Experte in der Gründungsberatung. Das Thema seiner Thesis: "Auswirkung der Beratung von Existensgründern in der Vorgründungsphase und der Gründungsphase auf den Erfolg."

Die Kanzlei des Steuerberaters und Fachberaters für Internationales Steuerrecht hat ihren Sitz in Zorneding bei München und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter.

26.10.2014 So wird Deutschland zum Gründerland

In seiner aktuellen Focus-Kolumne analysiert Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands, die Gründe für die niedrige Gründungsquote in Deutschland. Üblicherweise sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schuld und zu wenig Förderprogramme. Dabei haben nachweislich weder Rezension noch Aufschwung die Anzahl der Gründungen signifikant beeinflusst. Auch günstige Kredite machen aus einer Idee noch kein gutes Geschäftskonzept.

Wir fordern daher mehr Respekt für Gründerinnen und Gründer, für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Dazu gehören standardisierte, planbare Prozesse, die Zusammenarbeit von allen Partnern, die an diesem Prozess beteiligt sich, sowie kompetente Beratung und Begleitung in den ersten Jahren der Selbstständigkeit: zum ganzen Artikel auf Focus-Online

24.09.2014 Selbstständigkeit statt Karriere

Der Vorstand des Deutschen Gründerverbands, Kai Flehmig-Pichlmaier, im Interview auf Karrierefaktor.de über Erfolgsfaktoren bei Gründungen.


29.08.2014 Kleinanlegerschutzgesetz verhindert Gründungsfinanzierungen

Anlässlich des Entwurfs zum Kleinanlegerschutzgesetz hat der Deutsche Gründerverband eine Pressemitteilung an die verantwortlichen Stellen geschickt. Der aktuelle Gesetzentwurf konterkariert die Bemühungen um eine Gründerkultur in Deutschland und verhindert mit Bürokratie und Reglementierungen die Finanzierung von Existenzgründern und Startups. Über Crowdfunding-Plattformen haben sich inzwischen zahlreiche Privatpersonen an der Grün­dung neuer Unternehmen beteiligt. Damit wurden junge Unternehmerinnen und Unter­neh­mer unterstützt, Wachstum und Innovationen erzeugt und zahlreiche Arbeits­plätze geschaffen.

Diese alternativen Finanzierungswege sind wichtig für die deutsche Wirtschaft, da Gründer­in­nen und Gründern der Weg zu öffentlichen Fördermitteln, die zu oft durch das Hausbank-Prinzip vergeben werden, häufig verwehrt bleibt. Findet sich keine Hausbank, die Interesse an der Finanzierung junger Geschäftskonzepte hat, bleibt die Unternehmens­gründung auf der Strecke. Über Crowdfunding- und Crowdinvesting­platt­formen erhalten diese Unternehmensgründer von privaten Investoren heute das Startkapital, das sie dringend für ihre Gründung bzw. Investitionen im Jungunternehmerstatus benötigen.

Wir wünschen uns, dass der Gesetzgeber die Verhältnismäßigkeit der Mittel in seinem Gesetzentwurf berücksichtigt. Denn Ziel muss sein, die alter­native Finanzierung über Privatinvestoren, so einfach und kostengünstig wie möglich zu halten und so sicher wie nötig.


16.08.2014 Vom Irrsinn der Bürokratie

Die spannende Dokumentation ist jetzt auch auf YouTube zu sehen. Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstand des Deutschen Gründerverbands, erläutert im Interview, wie Bürokratie Existenzgründungen blockieren und Selbstständigkeit verhindern. Roland Berger führt das auf die vier Verwaltungsebenen zurück – Kommunen, Bundesländer, nationale Institutionen und Europa – die teilweise widersprüchliche Anordnungen und Regelungen erlassen. Das macht die Existenzgründung und Selbstständigkeit teuer und schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Journalistin Rita Knobel-Ulrich zeigt eindrücklich und unterhaltsam an den Beispielen einer Kita-Gründerin, einem Fischhändler und einem Metzger wie Bürokratie Unternehmertum verhindert.


14.08.2014: Vom Irrsinn der Bürokratie

Frau Rita Knobel-Ulrich zeigt in ihrer Dokumentation wie haarsträubende und widersprüchliche Vorschriften Unternehmertum be- und verhindern.
In diesem Zusammenhang hat die Redakteurin neben Roland Berger und Edmund Stoiber auch Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstand des Deutschen Gründerverbands interviewt.

Ja, auch er kann bestätigen wie Behörden Neugründungen, Innovationen, Arbeitsplätze und Unternehmertum in Deutschland verhindern. Deshalb haben wir vom Deutschen Gründerverband ausgiebige Gespräche mit Finanzierungsgebern, Versicherungen, Leasinggesellschaften, IHKs, Förderbanken und weiteren Partnern potenzieller Jungunternehmer geführt und den Gründungsprozess unter Einbindung aller Partner neu aufgesetzt. Wir nennen das smartgründen®.
Hier der Link zur spannenden und unterhaltsamen Dokumentation von Frau Rita Knobel-Ulrich: ZDF Mediathek

8.08.2014: Aus dem smartgründen-Blog

Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer: Crowdfunding, Business Angels und Venture Capital
www.smartgruenden.de/blog
 

25.07.2014: Aus der Experten-Kolumne von Focus Online

Der Gründer sollte ein Sprinter sein, um sein Geschäftskonzept durch Schnelligkeit und Leistung umzusetzen und Marktchancen auch nutzen zu können. Daneben benötigt er allerdings auch Ausdauer, Kontinuität und Motivation, was eher Marathon-Qualitäten sind.
Autor: Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands
www.focus.de
 

5.08.2014: Aus dem smartgründen-Blog

Gründer sind in: TV-Tipps zum Thema Existenzgründung
www.smartgruenden.de/blog
 

2.07.2014: Aus wiwo Online: Der Weg zum Traumberuf – auch ohne Einser Abitur

Der Deutsche Gründerverband kennt sowohl die Vor- als auch die Nachteile sehr junger Gründer. „Sie gehen unbekümmert an die Sache ran. Sie agieren schnell und beherrschen meist die Klaviatur der Social Networks“, sagt Ruth Schöllhammer, Mitglied des Vorstandes beim Deutschen Gründerverband.
www.wiwo.de
 

5.06.2014 Aus dem smartgründen-Blog

Gründer die neuen Lieblinge der Verlage – neue Beteiligungsmodelle der Medienhäuser
www.smartgruenden.de/blog
 

3.06.2014 Aus dem smartgründen-Blog

Eine aktuelle Studie der Mannheimer ZEW zeigt eindrücklich, wie wichtig Verlässlichkeit für Gründer ist – gerade auch seitens der Politik.
www.smartgruenden.de/blog
 

22.04.2014: Aus der Experten-Kolummne von Focus Online

Laut, ruhig oder schrill: Welche Menschen erfolgreich eine Firma gründen. Der erste Eindruck ist entscheidend.
Autor: Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands
www.focus.de