Ein neuer Ansatz

Der Deutsche Gründerverband hat sich zum Ziel gesetzt, das Interesse an der Selbstständigkeit nachhaltig zu fördern und den Gründungsprozess für alle Beteiligten zu vereinfachen. Dazu war eine umfassende Analyse des Gestaltungsfeldes und präzise Projektbeschreibung notwendig. Welche Einflussbereiche gibt es, welche Einflussfaktoren können gebildet werden und wie sind die Schlüsselfaktoren auf den Gründungsprozess zu bearbeiten? Wo sind Stolpersteine? Welche Interessen und Bedürfnisse haben Gründungspartner wie Banken, Versicherungen, Förderinstitutionen, Berater? Was macht den Gründungsprozess so langwierig? Welche Schnittstellen können in der Kommunikation und Entscheidungsfindung verbessert werden und last but not least: Wie kann die Abbruchrate entscheidend gesenkt werden?

Aus dieser Analyse entstand die Initiative smartgründen, ein Zukunftsprojekt zur Gestaltung eines modernen Prozessablaufs auch für die Existenzgründung, mit hoher Standardisierung und Automation. Ziel war es, die Chancen der Digitalisierung für den sehr komplexen Prozess der Unternehmensgründung zu nutzen. Wir beschreiben diese Kernaufgabe als „Konzeption“. Sie ist hinreichend, weil damit die Attraktivität für den Schritt in die Selbstständigkeit für alle Beteiligte gesteigert werden kann.

Notwendig für steigende Fallzahlen bei Existenzgründungen mit nachhaltiger Erfolgswahrscheinlichkeit sind jedoch Begeisterungsfaktoren, die auf Gründungsinteressierte wirken. Es gilt die emotionalen Erwartungen und Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründern bestmöglich zu erfüllen. Deshalb ist neben der Bereitstellung faktischer Leistungen, die emotionale Bindung und Stärkung der Gründungsmotivation während der gesamten Gründungsphase notwendig. Wir nennen diese Kernaufgabe „Interaktion“.