Stimmen zum Deutschen Gründerverband

Prof. Dr. Ottmar Schneck: Professor für Banking & Finance an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen

Wie kann der Wissenstransfer aus der Forschung in wirtschaftliche Wertschöpfung durch neue innovative Unternehmen organsiert und gefördert werden? Dieser Frage stellen sich die Hochschulen zunehmend. Jüngst hat der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft im sogenannten Gründerradar aufgezeigt, dass sich das Gründungsklima an deutschen Hochschulen deutlich verbessert habe. Entrepreneurship im Curriculum von technischen wie betriebswirtschaftlichen Studiengängen, neue Beratungs- und Unterstützungsangebote und die zunehmende Bereitschaft zur Kooperation mit externen Experten zum Thema Gründung sind an Hochschulen deutlich spürbar. So ist auch der Deutsche Gründerverband ein namhafter Ansprechpartner für Hochschulen, bei dem sich Existenzgründer aus der Hochschule heraus mit erfahrenen Experten vernetzen können. Wenn Gründung im Handwerk oder Handel sowie in der Dienstleistung nicht mehr als „trial and error“ empfunden wird, sondern dank des Verbandes ein erfahrungsbasierter Prozess mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit wird, hat der Gründerverband auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen geleistet. Denn ohne innovative Neugründungen würde Deutschland in wenigen Jahren zum Entwicklungsland!

Prof. Dr. Ottmar Schneck ist Professor für Banking, Finance & Rating an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen. Er ist Experte für Bankenregulierung, Ratingsysteme und Alternative Finanz- und Währungssysteme. Er hat selbst schon Unternehmen gegründet und ist u.a. Vorstand des Bundesverbandes der Ratinganalysten Deutschlands. Er hat im Prozess smartgründen® das Scoringmodell smartrating nachhaltig geprägt und validiert.


Prof. Dr. Franz-Joseph Busse: Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule München

„Auch wenn wir immer öfter unsere Angelegenheiten digital lösen, kann der Computer die Beratungsleistung nicht ersetzen. Er kann jedoch einen immer größer werdenden Beitrag leisten, Fehler zu vermeiden und Risiken zu senken. Was in anderen Bereichen längst zum Arbeitsalltag gehört, sollte auch bei der Existenzgründung zum Einsatz kommen. Auch hier gilt es für den Berater, eine Informationsflut einzudämmen und eine Vielzahl von einzelnen Daten zu analysieren. Mit Hilfe der elektronischen Gründerakte smartakte kann die Bewertung der Gründerperson und des Geschäftskonzeptes auf nachprüfbare Zahlen, Daten und Fakten gegründet werden. Da herkömmliche Ratingsysteme auf der Analyse historischer Daten basieren, kann die smartakte einen wertvollen Beitrag zur Bewertung des zukünftigen Erfolges von Existenzgründungen leisten. Dies schont das Bauchgefühl bei notwendigen Kreditentscheidungen.“

Prof. Dr. Busse ist seit vielen Jahren als Berater und Experte für Investitionsmanagement im Finanzdienstleistungsmarkt aktiv und gründete 1987 ein Institut für Finanz- und Investitionsmanagement. Er ist Gründungsmitglied des FECIF Verbands, des Europäischen Dachverbands der unabhängigen Finanzberater und Finanzvermittler.
 

Frank Scheelen, strategischer Unternehmensberater und Vorstand der Scheelen AG

„In Zukunft unter den besten sein, beginnt jetzt. Mich hat das strategische Konzeptmanagement im Prozess smartgründen überzeugt. Für den Berater sehe ich eine große Chance seine Beratungsqualität im Bereich Gründung und Nachfolge in strategische Kompetenzen umzuwandeln. Dazu gehören sicherlich die innovativen Tools im Prozess, wie z.B. der Persönlichkeitstest für Jungunternehmer – der DGV nennt ihn smartprofil. Erst als der DGV uns angesprochen hat, war mir bewußt, dass es noch kein Instrument gibt, die Persönlichkeitsstrukturen von Jungunternehmern zu klassifizieren. Mit dem smartprofil erhält der Berater Einblick sowohl in das, was den Gründer motiviert, als auch in die Mechanismen, wie sich diese Motivation in Verhaltensweisen manifestiert.“

Der strategische Unternehmensberater und Experte für Zukunftsbusiness und Beziehungsmanagement, ist Vorstandsvorsitzender der SCHEELEN AG – Institut für Managementberatung und Diagnostik, Bestseller-Autor und visionärer Speaker.


Prof. Dr. Thomas Siegel, Steuerberater

„Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Weg in die Selbstständigkeit für den Gründer eine der wichtigsten Entscheidungen im beruflichen Leben ist. Deshalb sollte sie mit aller Sorgfalt und unter Einbeziehung aller verfügbaren professionellen Werkzeuge und einer kompetenten Beratung vorbereitet werden. Ohne die Begeisterung für die Umsetzung einer eigenen Idee fehlt der Antrieb für die Entscheidung zur Existenzgründung. Aber ohne eine konsequente Systematik in der Konzeptentwicklung entstehen keine guten Erfolgskonzepte.

Über den Prozess smartgründen hat der Deutsche Gründerverband es geschafft, mit neuen Lösungen auch für die Beratung neue Wege zu gehen. Es ist schon überraschend, dass dieser Verband gegen die allmächtige Bankenwelt das Rennen um die elektronische Gründungsakte und die Digitalisierung des Gründungsprozesses gewonnen hat. Als Steuerberater sind wir kompetenter Partner bei Gründung und Nachfolge. Eingebunden in den smartgründen-Prozess ergibt sich die Chance, mit hoher Effizienz aus Ideen konzeptkreative Gründungen umzusetzen und Gründer mit Perspektive nicht nur in der Gründungsphase zu beraten, sondern auch nach dem Start bestmöglich zu begleiten. Viele Steuerberater haben sich ihre eigenen Tools als stand alone-Lösung  im Beratungsprozess geschaffen. Jetzt gibt es endlich eine übergreifende Lösung, aus der ich mir auch interessante statistische  Daten verspreche.“ 
 
Dr. Siegel, Steuerberater und Fachberater für Intern. Steuerrecht, ist Experte in der Gründungsberatung. Das Thema seiner Thesis: "Auswirkung der Beratung von Existensgründern in der Vorgründungsphase und der Gründungsphase auf den Erfolg." Die Kanzlei hat ihren Sitz in Zorneding bei München und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter.


Oliver Briemle, Unternehmensberater

„Ich habe das Management des DGV vor einigen Jahren kennengelernt und war von der Idee des smartgründen-Prozesses begeistert. Seit 8 1⁄2 Jahren berate ich viele Existenzgründer und Jungunternehmer, deshalb habe ich auch davor gewarnt, wie steinig der Weg zum Ziel werden wird. Heute kann ich nur mit hoher Anerkennung bestätigen, dass der DGV mit dem Prozess smartgründen die Ideen und Vorstellungen unserer ersten Meetings weit übertroffen hat. Der Beratungsprozess wurde auf ein digitales Fundament gestellt.

Smart ist wirklich Programm beim DGV, deshalb schafft die smartakte für jeden Existenzgründer, Berater und Kooperationspartner hohe Effizienzgewinne. smartrisk und smartcredit sind einzigartig in der Gründerlandschaft. Ich bin sehr gespannt, was der DGV in Zukunft noch entwickeln wird.“

Mit seiner Unternehmensberatung hat Oliver Briemle zahlreiche Gründer auf dem Weg zu erfolgreichen Unternehmern begleitet. Er ist von Anfang an Mitglied im Beraterteam der Pilotphase des DGV.
 

Klaus Dolch, Berater Qualitätsmanagement und Zertifizierung

Je nach Wirtschaftszweig, dem ein Unternehmen zu zuordnen ist, existieren im Qualitätsmanagement ganz unterschiedliche Vorgaben und Kriterien. Ein produzierendes Unternehmen legt sehr viel Wert auf die Produktqualität. Dienstleistungsunternehmen hingegen fokussieren ihren QM-Schwerpunkt eher auf Verhalten und Eigenschaften der Mitarbeiter, um die Dienstleistungsqualität sicherzustellen. Beim Deutschen Gründerverband und seinem entwickelten Prozess smartgründen begeistert mich die Selbstverständlichkeit eines Qualitätsmanagements, sowohl als Führung und Steuerung der Organisation hinsichtlich der Qualität des Prozesses und seiner Tools für die Umsetzung. Man hat dort einen ständigen Kreislauf institutionalisiert, in dem immer wieder das geplante Tun überprüft wird und die Ergebnisse als Verbesserung in den smartgründen-Prozess einfließen. Es gibt keine Routine und keine Rituale. So hat es der Verband  verstanden, ständig neue Planungen und Zielvorgaben zu setzen.“

Klaus Dolch hat seine Beratungsschwerpunkte im Qualitätsmanagement, Prozessmanagement und Zertifizierungen


Malte Geschwinder, Vorstand des Deutschen Gründerverbands und Geschäftsführer der gb Consite GmbH

Als Spezialisten in der kombinierten Verarbeitung standortbezogener Informationen schaffen wir mit unseren Geomarketing-Systemen die Grundlage für bessere, präzisere und schnellere unternehmerische Entscheidungen. Nachdem wir vor Jahren bereits Kontakt zum Deutschen Gründerverband geknüpft haben, konnten wir unsere Standortkompetenz optimal in die Umsatzplanung der smartakte einfügen.  Die Ära vom Klappstuhl und dem Schreibbrett mit Strichliste ist vorbei. Hier können Marktrecherchen zum Standort, zum Wettbewerb, zur Nachfrage am Markt durchgeführt werden, um die Chancen für das definierte Angebot - seien es Produkte oder Dienstleistungen - im Vorfeld zu prüfen und die Erfolgsaussichten zu bewerten.“

Malte Geschwinder wurde für seine Standortanalyse-Tools mehrfach ausgezeichnet:
  • Innovationspreis IT der Initiative Mittelstand Best of 2012 und 2013
  • Postal Technology International Award 2012, Retail innovation of the year
  • O2 Gründerpreis 2011


Dr. Kai Flehmig-Pichlmaier, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverbands e.V.

„Obgleich die Euphorie, die die Start-up-Szene verbreitet, zunehmende Gründungszahlen vermuten lässt, belegen die Zahlen der Vollerwerbsgründer etwas anderes.  Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber einige signifikante Behinderungen sind offensichtlich.  Da ist immer noch das Bestreben, alles selbst machen zu wollen, anstatt vorhandene Kompetenzen in der Beratung zu nutzen. Sie wissen häufig nicht, an wen sie sich wenden sollen. Zwar ist den Gründern und Gründerinnen häufig große fachliche, insbesondere technische Kompetenz zu bescheinigen, aber sie müssen auch nicht noch die betriebswirtschaftliche und rechtliche Komponente perfekt beherrschen.
Wir haben deshalb einen neuen Ansatz geschaffen: Obwohl das Gründungsgeschehen sehr heterogen und von Individualität und situativen Bedingungen geprägt ist, haben wir Prozess- und Qualitätsstandards geschaffen. Damit haben wir die Komplexität reduziert und Transparenz sowie Sicherheit geschaffen. smartgründen verknüpft die Interessen aller Beteiligter und gewährleistet dem Gründer eine konzeptionsgerechte Umsetzung seiner Geschäftsidee in Inhalt und Zeit.

Für mich bringt der Gründer zu Beginn des Gründungsprozesses einige Puzzleteile mit. Der Berater muss die Fähigkeiten und Instrumente besitzen, zusätzliche Puzzleteile zu erstellen, die er mit dem Gründer zusammensetzt. Erst dann ist das gesamte Bild zu erkennen.“ 

Seit 2010 ist Kai Flehmig-Pichlmaier Vorstandsvorsitzender des Deutschen Gründerverband e.V. Als Gründungsmitglied ist in den Verband viel Expertenwissen des promovierten Betriebswissenschaftlers geflossen. Kai Flehmig-Pichlmaier kann auf eine langjährige Karriere als Unternehmens- und Gründerberater zurück blicken.